Jeden Morgen geschieht in Millionen von Haushalten etwas, worüber kaum ein Tierhalter nachdenkt. Der Besitzer verlässt das Haus. Die Tür schließt sich. Und die Katze bleibt für die nächsten acht bis zehn Stunden allein mit denselben vier Wänden.
Für ein Tier, dessen Gehirn darauf ausgelegt ist, zu jagen, zu erkunden und sich zu bewegen, hat diese Routine Folgen. Und Wissenschaftler dokumentieren sie seit Jahren.
What the research shows
"Hauskatzen sind in evolutionären Begriffen immer noch Raubtiere", erklärt Dr. Isabel Moreno, Tierschutzforscherin. "Ihr Nervensystem ist darauf ausgelegt, Reize zu verarbeiten, Beute zu jagen und Probleme zu lösen. Wenn sie diese Möglichkeit nicht haben, beginnt das Gehirn, seinen eigenen Stress zu erzeugen."
"We're not talking about a lazy or calm cat. We're talking about an animal that has learned to suppress its instincts because it has no other option. That has a real neurological cost."
Dr Isabel Moreno · Animal welfare researcherWARUM SPIELEN NICHT OPTIONAL IST
Die wissenschaftliche Literatur über Katzenverhalten ist in einem Punkt konsistent: Spielen ist keine Unterhaltung. Es ist eine physiologische Notwendigkeit. Der Akt des Jagens — oder die Simulation einer Jagd — aktiviert dopaminerge Schaltkreise im Gehirn der Katze, die Stimmung, Appetit und Schlafmuster regulieren.
Wenn diese Schaltkreise nicht regelmäßig aktiviert werden, gerät das System aus dem Gleichgewicht. Das sichtbare Ergebnis sind Verhaltensweisen, die Besitzer als "Eigenheiten" interpretieren: die Katze, die ohne Pause frisst, die sich obsessiv kratzt, die nachts um drei die Füße ihres Besitzers anschleicht.
"When an owner tells me their cat has the zoomies at three in the morning, I don't prescribe medication. I prescribe 15 minutes of active play per day. The results are almost immediate."
Dr Carlos Prats · Veterinary ethologist, MadridDIE LÖSUNG, DIE ETHOLOGEN EMPFEHLEN
Die Empfehlung der Spezialisten ist klar: tägliche Stimulation, die den Jagdinstinkt aktiviert. Aber die Realität moderner Tierhalter ist ebenso klar: Am Ende eines langen Arbeitstages ist nicht immer Zeit oder Energie vorhanden, um fünfzehn Minuten mit der Katze zu spielen.
In diesem Kontext haben sich automatische interaktive Spielzeuge von einem Luxusgut zu einem von Ethologen und Verhaltenstierärzten empfohlenen Werkzeug entwickelt. Das in Spanien zuletzt am häufigsten von Katzenverhaltensexperten empfohlene Spielzeug war FunSpin™ von WaggoShop.
- Unvorhersehbare Bewegung — wiederholt keine Muster
- 3 einstellbare Geschwindigkeiten
- Automatischer 15-Min-Timer
- Leise — stört den Schlaf nicht
"Was diese Spielzeuge auszeichnet, ist die Variabilität", erklärt Dr. Moreno. "Eine Katze lernt in wenigen Minuten die Muster eines vorhersehbaren Spielzeugs und verliert das Interesse. Wenn die Bewegung zufällig ist, bleibt das Gehirn aktiviert, weil es nicht vorhersagen kann, was als nächstes passiert. Genau so funktioniert echtes Jagen."
WAS DIE BESITZER SAGEN
"Meine Katze hat aufgehört, mich um vier Uhr morgens aufzuwecken, und das in weniger als einer Woche", erzählt Elena V., Besitzerin von zwei Siamkatzen in Madrid. "Jetzt spielt sie nachmittags mit dem FunSpin, kommt abends erschöpft an und wir schlafen beide perfekt."